Musikerin
Von solo bis Orchester

Am liebsten trete ich in Kammermusik­formationen auf, weil die kleine Gruppe einen besonders intensiven musikalischen Dialog ermöglicht. Bei meinen Soloauftritten lebe ich vor allem meine Leidenschaft für die Musik von Johann Sebastian Bach aus. Am Orchesterspiel faszinieren mich die verschiedenen Rollen im musikalischen Organismus – mitten drin oder in führender Position. Besonders reizvoll ist für mich auch die Zusammenarbeit mit Orchestern als Solistin.

Spira mirabilis

Wir sind eine internationale Gruppe junger Musiker, die mehrmals im Jahr zusammenkommen, um einzelne Werke zu erforschen. In kleinen und großen Besetzungen erarbeiten wir Repertoire von Barock bis Moderne. Seit 2009 bin ich Teil dieses Projekts, welches mich in meiner musikalischen Herangehensweise sehr geprägt hat. Wir gehen den Stücken auf den Grund und beschäftigen uns intensiv mit jeder einzelnen Stimme und deren Funktion im gesamten Klangkörper.

URSINA MARIA BRAUN, MA
Geb. 1992 in Egg bei Zürich/CH.

Cellostudium an den Musikuniversitäten in Zürich, Wien und Salzburg. Die Bachpreisträgerin arbeitet als freischaffende Musikerin und lebt derzeit in Salzburg/A.

AUSBILDUNG
Erster Cellounterricht mit 6 Jahren bei Seraina Puttkammer und später bei Claude Starck in Zürich.

2006 bis 2010 Jungstudentin an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Thomas Grossenbacher und Kompositionsunterricht bei Andreas Nick.

2010 bis 2014 Bachelorstudium, abgeschlossen mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Clemens Hagen.

2014 bis 2016 Studium an der Universität für Musik und Darstellende Künste Wien bei Prof. Heinrich Schiff bis zu dessen Tod im Dezember 2016.

2017 bis 2019 Masterstudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Clemens Hagen. 2019 Abschluss des Cellostudiums mit dem Master of Arts (MA)


AUSZEICHNUNGEN

2012
1. Preis am internationalen CONCORSO 12 Enrico Mainardi der Universität Mozarteum Salzburg

2016
2. Preis und Publikumspreis am internationalen Bachwettbewerb Leipzig

2016
Studienpreis des Migros Kulturprozent